Marketing einst und heute

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Marketing ist so alt wie der Handel. Ob der Marktschreier im alten Ägypten, die Händler der Märkte im Altertum, oder der neuzeitliche Tuchhändler- sie alle haben ihre Waren in der verschiedensten Art und Weise angepriesen. Wie auch im modernen Marketing war der Erfolg dieser Marktschreierei so unterschiedlich wie die Methoden und der Auftritt des Händlers. Eine noch aktuelle Form dieser Art von Marketing wird vom berühmten Hamburger Fischmarkt noch praktiziert, die Händler gehen mit diesem Konzept auch auf Tour durch ganz Deutschland.

Neue Techniken brachten auch neue Möglichkeiten des Marketings mit sich. Mit dem Erscheinen der ersten Zeitungen konnten Unternehmen Produkte und Dienstleistungen auch mit Inseraten bewerben. Viele dieser Inserate sind wahre Kunstwerke, wie übrigens auch die bekannten Emailschilder, die an den Fassaden der Geschäfte auf Waren aufmerksam machten. Manche dieser Schilder werden heute zu horrenden Preisen gehandelt.

Mit Radio, Kino und schließlich dem Fernsehen wurden dem Marketing immer mehr Kanäle zu Verfügung gestellt, die von Unternehmen auch intensiv genutzt wurden und auch noch genutzt werden. Manche Kino-oder Fernsehspots sind wahre Klassiker geworden, nicht zuletzt auch deshalb, weil immer mehr Regisseure aus Hollywood bereit waren, für solche Aufträge zur Verfügung zu stehen.

Mit der Verbreitung des Internets in den privaten Haushalt eröffneten sich dem Marketing enorme Möglichkeiten. Mit geringem Aufwand konnte man seine Werbebotschaften rund um die Welt senden, dies barg eine Menge Chancen, aber auch Risiken. Anfangs genügte es, eine halbwegs vernünftige Website zu haben. Diese wurde meistens einmal erstellt und dann in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen gewartet und aktualisiert. Sehr beliebt waren damals auch die so genannten Bannerfarmen, zumeist inhaltsarme Webseiten mit zahllosen Bannern, die zu verschiedensten Firmenseiten verlinkten. Recht lange war diesem System der Erfolg nicht beschieden.

Mit dem Siegeszug der Suchmaschinen änderte sich das System des Onlinemarketings grundlegend. Immer mehr Aspekte bei der Konzeptionierung des Webauftritts waren und sind zu berücksichtigen. Die Entwicklung war rasant. Man spielte mit Farben und Text, Schriften und Bildern, und ließ immer mehr Erkenntnisse der Psychologie in die Marketingstrategien einfließen. So änderten sich auch die Anforderungen an jene Personen im Unternehmen, die mit den Aufgaben des Onlinemarketings betraut waren. Mittlerweile ist diese Entwicklung so weit gediegen, dass nur hochqualifizierte, und damit auch hochbezahlte Mitarbeiter diesen Anforderungen genügen. Der wirtschaftlich oft sinnvollere Weg ist das Outsourcing an professionelle Agenturen.

Was leisten solche Agenturen und Ihre Mitarbeiter? Auf Onlinemarketing spezialisierte Agenturen holen das Optimale aus Ihrem Internetauftritt heraus. Onlinemarketing bedeutet nicht nur, seine Dienstleistungen oder Produkte möglichst vielen Leuten vorzustellen, sondern viel mehr. Steigerung des Bekanntheitsgrades und Verbesserung des Images gehören ebenso dazu wie ein Top-Ranking bei Suchmaschinenanfragen.

Google, die in der westlichen Welt am meisten genutzte Suchmaschine, beurteilt eine Website nach etwa 250 Kriterien, nach dieser Beurteilung richtet sich das Ranking bei den Abfrageergebnissen. Nur wenn man bei der Suche nach einem bestimmten Begriff, der im Zusammenhang mit dem Unternehmen steht, weit vorne in der Listung der Ergebnisse aufscheint, macht der Webauftritt Sinn. Kein User sucht noch auf der vierten oder fünften Seite der Suchergebnisse. Wie kommt man aber mit seiner Seite weit vor? Das Zauberwort lautet Suchmaschinenoptimierung.

Suchmaschinenoptimierung bedeutet einerseits, die Elemente der eigenen Website optimal für die Suchmaschine vorzubereiten, andererseits aber auch Maßnahmen außerhalb der Website. OnPage Suchmaschinenoptimierung und die Summe der OffPage Maßnahmen bringen den gewünschten Erfolg. Bei einer seriösen OnPage Suchmaschinenoptimierung wird entweder die bestehende Homepage neu gestaltet, oder eine komplett neue erstellt. In diesen Prozess fließen alle Vorgaben der Suchmaschinen ein. Eine erfolgreiche Seite braucht neben einem fehlerfreien HTML Code guten, einzigartigen Inhalt. Dem Text wird dabei große Aufmerksamkeit geschenkt, denn nicht nur bei Suchmaschinen, auch bei potentiellen Kunden kommt guter Text auch gut an. Besonders wichtig bei der Textgestaltung sind die Keywords, also die eigentlichen Suchbegriffe. Hier kommt es auf die richtige Dosis an. Zu viele Keywords im Text verschlechtern das Ranking der Seite. Daher sollen die Suchbegriffe maximal in einer Dichte von zwei bis drei Prozent des Gesamttextes vorkommen. Sind diese Arbeiten abgeschlossen, kann man auch OffPage Maßnahmen wie sinnvolle Verlinkungen in Angriff nehmen.

Für Betreiber von Onlineshops ist es wichtig, dass User nicht nur auf die Seite selbst kommen, sondern auch Transaktionen tätigen. Das Verhältnis von Transaktionen zu Besuchern nennt man Conversion Rate. Kann man auch hier aktiv eingreifen und Verbesserungen herbeiführen? Ja! Bei der Conversion Optimierung setzt man auf ähnliche Maßnahmen wie bei der Suchmaschinenoptimierung. Zum Beispiel macht man die Inhalte für den Besucher interessanter, dass soll zu einer längeren Verweildauer auf der Seite führen. Oft ist es auch nötig den Warenkorb zu überarbeiten, vielleicht findet der User nicht mehr die Ware, die er eigentlich sucht. Ganz wichtig bei der Conversion Optimierung ist es, die Usability der Seite genau zu testen. Ein zu komplizierter Einkaufsvorgang schreckt Kunden ab. Es ist auch zu bedenken, dass viele User über ein mobiles Endgerät auf die Seite zugreifen, der Aufbau der Seite muss also den Anforderungen dieser Geräte entsprechen.

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